Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 17. Juni 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0428-3.
17/6 Dictirt Novelle.―
Vorher Richard besucht.―
Abd. Parkhotel, mit Hugo und Gerty; vorher in Schönbrunn spazieren; Gespräch über die Störungen in unsrer Production, die innern vorwiegend. Mit wie wenigen Menschen ist man doch in den Wurzeln verbunden. Trotz allen Auseinanderlaufens in den Aesten ― mit ihm bin ich es doch.―
Lili neulich mit dem Fräulein über Hänsel und Grethl ― warum hat der Besenbinder kein Geld?― Fingi. Er hat keine Arbeit.― Lili: Warum arbeitet er nicht?― Fingi: Man findet nicht immer Arbeit.― Lili: Der Vater findet immer Arbeit.― Fingi? ― Lili: Er hat sie im Schreibtisch.―
Lili neulich zu mir: Kannst du mir was schenken?― Ich: „Nicht immer was zum Schenken verlangen.“― Lili: Wozu bist du denn da?―