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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 28. Juni 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-06-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0432-7.

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Chronik

Sonntag, 28. 6. 1914

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Sonntag, 28. Juni 1914

28/6 S. Mit O. und Heini Auto Sophienalpe; Fussweg ScheiblingsteinWeidlingbachSievring. Auf der Tram Siebert vom Burgtheater.― Leichter Zusammenstoss mit einem Auto, in dem Opernsänger Miller und Frau sind.―

Nm. telephonirt uns Julius dass Franz Ferdinand und Gemahlin in Sarajevo erschossen wurden; näheres dann die Hofrätin und Salten.― Schöner Sommertag; im Garten spielen Heini, Lili, der kleine Waage.― Praeoccupirt durch eine Aufforderung (Stern’s) zur Festnummer des Roten Kreuzes;― allerlei Notizen zu einer Antwort, die ich doch nicht absenden werde.―

Julius und Helene zum Nachtm. mit Hans;― nachher noch Salten’s, Foges’, und Spechts.― Die Ermordung F. F.s, nach der ersten Erschütterung wirkte nicht mehr stark nach. Seine ungeheure Unbeliebtheit.― Vera Spechts neue Erfahrungen mit Frau Wolff, der unverlässlichen Agentin.

― Es war eine ewige und oft nutzlose Mühe für mich dem Gespräch zu folgen.―