Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 23. September 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-09-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0489-5.
23/9 Vm. dictirt Briefe (z. B. an Deimel, der offenbar ernstlich um mein Schicksal besorgt) ―
Gegen Mittag Salten; wieder recht rattenhaft gestimmt.
Nm. „Hirtenflöte“ gestrichen.― O. von Richard und Paula abgeholt, mit ihnen herum; in humoristisch-ernsten Betrachtungen.―
Mit O. zu Frau Hofr. Z. (Pension Alserstraße) ― die günstiges berichtet. Offiziere fliehn von Wien so rasch als möglich an die Front, wo die beste Stimmung sein soll; im Gegensatz zu der mißmutig pessimistischen hier.
Bei Julius zum Nachtm. Familie.