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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 15. Dezember 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-12-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-04DC-8.

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Chronik

Dienstag, 15. 12. 1914

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 15. Dezember 1914

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Dienstag, 15. Dezember 1914

15/12 Traum. Mein Vater, größer als er je gewesen, tritt in mein Zimmer, ganz grau, schwarzer Gehrock, ironisch lächelnd, überlegen ― er im ganzen erhöht gleichsam; und ich kleiner als sonst, jünger, mehr in Unterwerfung als in Liebe ihm ergeben. Er setzt sich in meinen Schreibtischsessel.― (Zurückzuführen darauf, dass ich gestern Abend wieder einmal jenen plötzlichen Herzstillstand hatte ― und etwas länger dauernd als sonst,― das Bangigkeits- (und Organ)gefühl blieb (ein paar Sekunden) trotz ruhigen Pulses ― immerhin hatt ich begreifliche Associationen. O. erinnerte mich ferner daran dass sie vor Jahren geträumt, wie Goethe ins Zimmer trat und sie vor ihm geknixt.― Endlich erwähnt ich neulich, dass mein Schreibtischsessel mir eigentlich unbequem.)

Nm. Notizen zum Verführer.―

Allerlei geordnet.―