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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 25. Dezember 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-12-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-04E6-C.

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Chronik

Freitag, 25. 12. 1914

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Traum vom 25. Dezember 1914

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 25. Dezember 1914

25/12 Traum u. a.― Ein Buch von mir (französisch, wie „Moderne Bibl.“?) in 7000 Exemplaren erschienen, verkauft, ich bringe Fischer freudig in die Trafik, wo es verkauft wird, um ihn zu Neuauflagen zu veranlassen,― er folgt etwas zögernd ― es zeigt sich ― dass noch 3100 Exemplare da sind ― ich bin blamirt.― Dann, wie ichs ähnlich schon etliche Male träume, ein Irren durch Logengänge. Auch Bittner (der Componist) figurirte irgendwie.―

Spazieren in Nebel, Koth, Schnee, Regen Cobenzl etc. U. a. über die verschimpfirten Worte gedacht, die wieder ehrlich zu machen sind: Skepsis, Liberalismus, Psychologie.―

Zu Tisch Vicki; wir sprachen mit O. über Stephi der sie (all ihre Gereiztheit zugegeben) mehr Nachsicht beweisen sollte.―

Zum Thee Vera. Lili in ihrer Uniform. Sie nennt sich jetzt „Abraham“.―

Im übrigen wie immer die Zeit vertrödelt.

Mit Heini zu den „Meistersingern“ in die Volksoper; zum Xten Mal. Es bleibt eines der wenigen makellosen Meisterwerke der Welt.―