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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 11. Februar 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-02-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0515-7.

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Donnerstag, 11. 2. 1915

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Donnerstag, 11. Februar 1915

11/2 Vm. bei Julius im Spital. Operationen, Ambulanz. Auch das übrige Elend geht im Krieg weiter,― man vergißt’s manchmal. Die 2 Verwundeten von 11 und 15 Jahren (Brüder, in der Scheune bei Gorlice). ― Der Freiwillige, seit 5 Monaten (Beckenschuss) bettlägerig,― der seither hofft, mich kennen zu lernen, und zu dem mich Prof. Sternberg führt.―

Nm. Dr. Bendiener, Oest. Verlag;― über die Herausgabe des „Geronimo“.

Gegen Abend zu Salten. Gespräch ging mühselig, befangen, übern Krieg, dann fragte er (in einer gezwungnen Gegenfrage) ― Und wie gehts Ihnen mit dem Arbeiten.― Sie haben einen flüchtigen kleinen Isaak bei sich aufgenommen.― Dann gingen sie, er und sie, ins Theater, er erschien im Frack ― ich frage „Wohin?“. Er geheimnisvoll … „Auf eine Soirée.“ ― Es gibt keinen unnaivern Menschen auf der Welt als ihn.―