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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 14. Februar 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-02-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0518-4.

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Chronik

Sonntag, 14. 2. 1915

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Sonntag, 14. Februar 1915

14/2 S.― Spazierg. Wilhelminenberg Hütteldorf (abgesperrter Weg „wer ihn betritt wird als Spion verhaftet“, aus dem ich plötzlich herauskam).―

Nm. am Wahnsinn; auch mit Fliederbusch beschäftigt (der Titel „Zwei Schatten“ fiel mir ein).

― O. sang in der Stöbergasse, von Gund begleitet (Volksbildungsheim) sehr gut im ganzen (Frl. Popper spielte Klavier) auch Kammersänger Steiner, der Schubert hörte, war zufrieden. Bachrachs, Schmidls, Sgals, Vicki u. a. waren dort.― Hansi nahmen wir zum Nachtmahl mit.― O. war unzufrieden mit sich und erklärte sich für „hoffnungslos“.―