Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 7. März 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-03-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-052D-D.
7/3 S.― Regen. Spazieren mit Lili (und Fritz Zuckerkandl).
― Nm. am „Wahnsinn“.―
Vera Specht, von ihrer Kunstfahrt Berlin München Darmstadt zurück. Ungeheure Erfolge.―
Mit O., Stephi Mimi Königseggasse, Arbeiterbildungsverein,― als wir hinkamen, wurde der Saal noch gekehrt,― eine Versammlung hatte bis ¼8 statt bis 6 gedauert; Staub, Rauch, Speisengeruch; hereinstürzende Leute, freche Bedienerinnen u. dgl. Beruhigung. Dann las ich im übervollen Saal: Geronimo, letzte Masken, Beatrice Schluss;― sehr gut ― Auch Hr. Fehling, sowie Lindner aus Hamburg waren anwesend.―