Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 18. März 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-03-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0538-0.
18/3 Sechzehnter Jahrestag von M. R.s Tod.―
Vm. bei Gustav. Übersetzung des Kuprinschen Entschuldigungartikels im Rjetsch durch Max Schwarzkopf ―
Nm. am „Fliederbusch“.―
Heini geht auf meinen Sitz ins Tonkünstler-Concert; kommt angezogen zu mir ins Zimmer ― „So ein Conzert ist auch kein Vergnügen ― von oben hetzt die Fingi, von unten das Annerl.“ (Sehr charakteristisch für ihn.)
Mit O. Toynbee, wo sie sang, von Gund begleitet. Hübsches neues Gebäude, trist-jüdisches Milieu.― Ein Frl. Droucker „trug vor“.― Wie ich ins „Künstlerzimmer“ will, frägt mich die Wachesteherin: „Ist der Herr ein Künstler ―?“ Ich erwidre: Wüßt ichs doch!― O. sang sehr gut. Steiner mit Frau war dort; auch Mimi mit Frau Piekarski, Frieda Pollak. Dr. Samuely hielt eine blöde Ansprache.―