Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 23. März 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-03-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-053D-B.
23/3 Vm. spazieren, dem „Fliederbusch“ nachgedacht, sowie über den Salten Roman. Zur Hofrätin; über ihren Zustand; über die Kriegslage ― Przemysl― über die Kriegs„philosophen“.― Persönliches von dem deutschen Kaiser (auch gestern von Ergas), der durch seine Manieren, in früherer Zeit, immerhin auch manches üble angestellt. Nun wächst ja seine Figur ― ins heldische,― wir wollen hoffen nicht ins tragische! (Obwohl man auch als Sieger eine tragische Figur sein kann.) ―
Nm. Urania Kinematogramme (mit O., Stephi, Gustav). Steiner’s kamen auch; übern Ring, am „Wehrmann“ vorbei, in Frühlingswetter.
Gustav nachtm. bei uns. Über den Saltenschen Roman. S. als Prototyp der „Unechtheit“ (bei allen Talenten).―