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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 23. März 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-03-23.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-053D-B.

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Chronik

Dienstag, 23. 3. 1915

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler im Urania, 23. März 1915

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Dienstag, 23. März 1915

23/3 Vm. spazieren, dem „Fliederbusch“ nachgedacht, sowie über den Salten Roman. Zur Hofrätin; über ihren Zustand; über die Kriegslage ― Przemysl― über die Kriegs„philosophen“.― Persönliches von dem deutschen Kaiser (auch gestern von Ergas), der durch seine Manieren, in früherer Zeit, immerhin auch manches üble angestellt. Nun wächst ja seine Figur ― ins heldische,― wir wollen hoffen nicht ins tragische! (Obwohl man auch als Sieger eine tragische Figur sein kann.) ―

Nm. Urania Kinematogramme (mit O., Stephi, Gustav). Steiner’s kamen auch; übern Ring, am „Wehrmann“ vorbei, in Frühlingswetter.

Gustav nachtm. bei uns. Über den Saltenschen Roman. S. als Prototyp der „Unechtheit“ (bei allen Talenten).―