Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 30. April 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-04-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0563-F.
30/4 Dictirt Briefe und einzelnes.―
Hr. Schalit, vor 20 Tagen aus London fort, bringt Grüße von Tante Julie und Familie. Er konnte 7 Monate nicht fort, wurde aber mit Correctheit behandelt. Die Erbitterung gegen Deutschland ungeheuer; ebenso die Spionenriecherei. Galsworthy, den er übersetzt, früher liberal, deutschfreundlich, eisig beim Abschied.
Nm. am „Fliederbusch“.―
Bei „Rosencavalier“ in der Oper, im Imperial genachtm. (O. zu Hause, bettlägerig.) ―