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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 5. Mai 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-05-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0568-A.

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Chronik

Mittwoch, 5. 5. 1915

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Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Richard Rosenbaum, 5. 5. 1915

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Gedruckte Briefwechsel

Eugen Deimel an Arthur Schnitzler, 5.5.1915

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Traumtagebuch

Traum vom 5. Mai 1915

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Mittwoch, 5. Mai 1915

5/5 Traum: In einem Wagen mit Gustav; er hat eine offne Reisetasche auf dem Schoss, darin sind nachgelassene Aphorismen Leo Ebermanns, meist Semmelbröseln wie ich sehe (ohne zu staunen),― Gustav auf meine Frage, … „genial, geradezu genial“ ― Ich schlage ein gleichfalls in der Tasche vorhandnes Tagebuch Ebermanns auf und finde die Stelle (ungefähr). „Ich sah A. S.s Anatol, das beste deutsche Lustspiel ― im einzelnen und im ganzen ―“ Worauf es mir ein wenig leid thut dass ich E. so schlecht behandelt habe.― All dies geht vor dem Hause der Pilsenetzer Bierhalle vor sich ― dann muss ich hinauf, habe irgend was mit Theaterdirectoren zu thun und die Sache verwirrt sich. (Elemente des Traums: Gustavs neue Stellung beim Burgtheater, Schlenther Stammgast in der Pilsenetzer, Eberm. hat in seinen letzten Tagen von mir delirirt,― Anatol ist in der letzten Zeit in antisem. Blättern irrsinnig beschimpft worden ― Semmelbrösel sind jetzt etwas kostbares etc.) ―

Vm. dictirt (an Rosenbaum u. a.), Fliederbusch.―

Nm. am „Fliederbusch“.―

Zum Besuch Urbantschitsch,― dann Kammersänger Steiner.―

― Mit O. und Stephi N. W. B., Gespenster mit Bassermann. Kleine Panik im 3. Akt (Kurzschluss). Frau Basserm. vor uns, die weint (im 3. Akt). B. außerordentlich.―