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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 14. Juni 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-06-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0590-B.

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Montag, 14. 6. 1915

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Wiener Schnitzler
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Montag, 14. Juni 1915

14/6 Vm. spazieren.― Am „Nachklang“ ―

Nm. (trödelhafter Weise) drei nichtige Einakter aus 94 von mir (Süßes Geheimnis, Platon. Liebe, Portrait) gelesen.―

Mit O. in der Costumeprobe des neustudierten Weiten Lands. Walden über alle Erwartung vorzüglich. Die Mayen (Erna) ganz unzureichend. Das Stück eins der sehr wenigen zu dem ich mich bedingungslos bekenne. Dieses wird bleiben ― ja man könnte fast sagen: es wird erst kommen. Empfind ich bei so vielem von mir, dass ich etwas weniger bin, als das was ich selbst einen „Künstler“ nenne;― hier bin ich ― etwas mehr. Könnt ichs doch einmal noch mit gesunden Ohren hören!― (Und manches dazu.―) ―

Mit O. und Gustav in der Pilsenetzer genachtm.―