Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 20. Juni 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-06-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0596-5.
20/6 S. Vm. Bezirksrichter Dr. Pollak (Rob. Adam) aus Zistersdorf; ich sage ihm über seine feinen Scenen der „Fremde“ etliches und gebe ihm prakt. Ratschläge.
― Zu Gustav; in Sachen Else Haeberle (die gekränkt: sie in meinen Einaktern keine Rolle ― reine Vergeßlichkeit von mir, will versuchen, ihr in 2. Besetzung statt Kallina die Sophie zu verschaffen) und Marberg (die vom Burgth. abgehn will ― weil die Wohlgemuth in erster Besetzung die Agnes im Bachusfest (das sie noch nicht kennt) haben soll). (Und draußen ist Weltkrieg.)
Nm. an Cas. Nov.;― spazieren;― „Weiher Skizze“.―
Abend zum Nachtm. bei uns Mimi und Grethe Gelbard;― später Steiners; Frau Bachrach mit Stephi. Frl. Gelbard spielte heiter und ernst.―