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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 29. Juni 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-06-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-059F-C.

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Chronik

Dienstag, 29. 6. 1915

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Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 29.6.1915

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

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Dienstag, 29. Juni 1915

29/6 Heftige Verstimmung tagsüber. Regen. Durch eine Aufforderung des Kriegskalenders (Minist.secr. Kobald) veranlasst, sehe ich allerlei aphoristisches, wie auch ungedrucktes zum „Weg ins freie“ durch; wegen ev. Veröffentlichung, ohne mich entschließen zu können.

― Zum Thee Julius Helene mit Hans und Karl. Komische Kasernspitalsgeschichte; der Feldmltnt., der Hans angrobt: „Sie Schöps ― ich lasse Sie einsperren ― ― Sie ― Civilist!―“ Über das „W. Land“ ― Unterschied in der Auffassung heut und damals.―

― In der Bauernstube spielt Heini mit Böhmer und Stern Zinnsoldaten; sie haben eine ganze Armee. Ich bespreche mit Heini, der ein recht mattes Zeugnis hat, Studienplan für die Ferien.―

Lese das kleine Flaubertbuch (In memoriam) aus.