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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 8. Juli 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-07-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-05A8-1.

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Chronik

Donnerstag, 8. 7. 1915

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Schnitzler – S. Fischer
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Donnerstag, 8. Juli 1915

8/7 Heute wäre meine Mutter 75 Jahre alt geworden! ―

Las alte Briefe von Wechsel und Horn zum „Nachklang“.―

Nm. an der Casanova Nov.―

Gewitter Abends. Lili beim Fenster, wie’s blitzt sagt sie „Jetzt machen die Engerln eine Thür auf“.―

― Las einen Band Heyse Novellen (8. Bd.) zu Ende, völlig unberührt, bei aller Schätzung der ungewöhnlichen Erzählungskunst, oft geärgert von dem Mangel an Wahrheit ― nein, hier wirkt etwas activer: von der Unwahrheit der seelischen Vorgänge. (Im „Geschehn“ gibts gar keine Unwahrheit ― nur Unwahrscheinlichkeit, was oft einen Vorzug bedeutet.―)