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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 21. August 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-08-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-05D4-F.

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Samstag, 21. 8. 1915

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Samstag, 21. August 1915

21/8 Mit Richard spazieren. Über meine Einakter. „In 2–300 Jahren wird man sagen … Der Casuistiker.“― Über das Hauptthema meiner Dramen ― „Verwirrung des Gefühls“.―

Nm. St. Wolfgang. (Regen, wie fast immer.―) Dr. Rosenbaum und Frau besucht. Auf der Terrasse, auch mit andern. Ein Herr von der A. E. G. (Die neuen Aeroplane.) ― Kory Towska zeigt mir ihr Zimmer und bei dieser Gelegenheit das Mscrpt. ihres neuen Stücks ― „Die Schule der Spröden“.― Kirche.― Zurück.―

Frl. Marberg sucht mich auf; ― nur Angst ― ob sie nicht am Ende die „Mutterrolle“ in meinen neuen Einaktern habe? (Sie beginnt: „Man spricht von nichts anderm als von Ihren neuen Stücken …“) Eine Welt für sich.―

Hugo und Gerty nachtm. mit uns Kaiserkrone. (Heitres über Jacob und Frau Str.― Irene Auernheimer, die von ihrem ersten Mann im Sarg spricht ― „So ein schöner, eleganter Mann!“―) (Der „Samumist Max Schwarzkopf“. Kfm. erwähnt, dass Caesar, der ungeheure, in seiner Jugend auch „Schürzenjäger“ war. Darauf Max Schw.: „Das kommt bei Militär’s öfters vor.“) ―