Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 31. Oktober 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-10-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-061B-0.
31/10 S.― Spazierg. Dreimarkstein. Überlegt u. a. einen Brief ans Kriegsfürsorgeamt, wegen ungezogenen Benehmens sammelnder Damen; dann an Hr. Ganz (den ich natürlich nicht schreibe), „Verführer“.―
Vicki zu Tisch, als Cadett; ich gebe ihm ins Feld mit Deutsche Erzählungen (neue Sammlung von Scholz).―
Am Verf. beschäftigt.
Zum Nachtm. Gustav, Kaufmann; Julius Helene mit Hans und Karl. Hans demnächst mit dem rothen Kreuz nach Bulgarien.― O. sang ein wenig.
― Las Poppers Voltaire zu Ende. Das Buch ist nicht eigentlich gut; aber ein kluger, warmer, edler Mensch hat es geschrieben.―