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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 1. Dezember 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-12-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-063A-D.

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Chronik

Mittwoch, 1. 12. 1915

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Traum vom 1. Dezember 1915

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 1. Dezember 1915

1/12 Träume: u.a. Tausenau (der sich 93 erschossen!) ― mit Mizi Rosner (von der ich etwa eben so lang nichts weiss); sie haben ein Verhältnis; ich gehe mit ihnen (wohl in ein Gasthaus?) sie sehr still-bürgerlich; ich wundre mich dass T. sich so jung erhalten; auch Gustav ist mit uns; erzählt irgend was, wobei er vornehm das Wort „Jagdschloss“ für Bordell anwendet. Später träume ich, dass Höbling (der schlechte Schauspieler) „Reigen“ gegen meinen Willen verlegt, Übersetzungsrechte vergibt.― Gestern träumt ich, dass ich meinem Vater (ganz correct) meine wesentlichsten liter. Stoffe pflichtgemäss aufzähle. (Hatte mich nemlich neulich O. gegenüber in einem Gespräch versehentlicher Weise als ihr „Vater“ bezeichnet; überdies hatte sie mich um meine Stoffe gefragt und war etwas gekränkt, dass ich wenig davon zu ihr spreche.)

― Dict. Flb. 1. Akt Correct.―

Nm. Flb. Feile.―

Mit Heini Volksoper „Widerspänstige“; Grethl und Erna (Fleischer Petruchio sehr anständig).