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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 3. Jänner 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-01-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-065B-8.

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Chronik

Montag, 3. 1. 1916

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Alexander Jaray, 3. 1. 1916

  • Jaray, Alexander

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Traumtagebuch

Traum vom 3. Januar 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Montag, 3. Jänner 1916

3/1 Traum: Dr. W. besucht uns, auf Urlaub, ich schenke ihm eine rothe Mappe (die ich in Wirklichkeit von O. zu Weihnachten bekam) ― es ist die alte Burgringwohnung, ich dann Schlafrock, mit dem Abendbl. der N. Fr. Pr.― im Nebenzimmer, im dunkeln, O., Scheite nachlegend, knieend, mit Lili im Arm, sich zärtlich aber etwas falsch nach mir umwendend.― Dann hab ich etwas mit einem Friedhof zu thun, einem künstlichen oder gar Spielerei (wie Carovius im Gänsemännchen, der „Nero unsrer Zeit“) ― ― ich entwerfe eine absichtlich boshafte Grabschrift für wen?,― ungefähr des Sinnes, als wünscht ich dem betreffenden unbequem zu liegen. Wache stöhnend und schreiend auf.―

― Dictirt Briefe, Fldb.―

Dr. Pollak (Lili Schafblattern).

Begann Nm. am „Wahnsinn“ zu feilen (im Detail).―

Rechnungen etc.―

Nach dem Nachtmahl Speidels; er liest einen Monolog zu einer Kriegsfürsorgevorstellung vor.―