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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 18. Jänner 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-01-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-066A-7.

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Chronik

Dienstag, 18. 1. 1916

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Dienstag, 18. Jänner 1916

18/1 Vm. Baden. Herzogshof Zimmer besehn. Spazieren Park und Straßen. Auf der Fahrt Blei, Die Logik des Herzens, Lustspiel. Wenn man kein Talent hat und einem nichts einfällt, und man überdies praetentiös und affectirt ist, bleibt einem nichts übrig als so ein Stück zu schreiben. Oder: ein Blumenthal ohne Talent ― der ohne Talent einen Sternheim copirt.―

Zu Tisch Mimi und Stephi. Die gestrige Capitulation von Montenegro wird besprochen. Mimi erwähnt eine Bemerkung Schönaichs ev. Friedensschluss Italiens betreffend;― dann wird sie Stringa heiraten ― (sie betet ihn an) ― aber in Italien gibts keine Scheidung ―?! ― Stephi: „Montenegro capitulirt und Mimi denkt schon an Scheidung.“ Verdient Flügel.

Später U.; der nach Konstantinopel reist.

― „Zahme“ Xenien entworfen.―