Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 18. März 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-03-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-06A6-2.
18/3 Heute vor 17 Jahren starb M. R.
Dictirt Briefe, „Wahnsinn“ (letzte Feile).
Am Fldb.;― mit mehr Hoffnung.―
Mit O. bei Schmidls. Hauptm. Rabitsch aus Hamburg zurück, erzählt Flieger- und andre Geschichten; u. a. über deutsche Offiziere.― Oblt. Unreich, gewesener Tenor allerlei aus dem Krieg, von seiner Verwundung; von dem Ltnt. Pick, der sein eignes Grab findet ― sie sehen nach, es ist ein vermißter Kamerad;― etwas süßlich und posirend.― Wassermann, von seinem Erfolg in München, seinen neuen Auflagen, seinem Abend bei Hauptmann, bis 6 früh, wo er „besoffen“ war; Rabitsch erwähnt, dass er ein Tagebuch habe, das im Fall seines Todes verbrannt werden müsse;― W.: Vermachen Sie’s mir.―