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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 19. Mai 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-05-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-06E4-C.

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Chronik

Freitag, 19. 5. 1916

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Ergänzungen

Robert Adam: Besuch bei Schnitzler, 19. 5. 1916

Quelle: Besuche bei Arthur Schnitzler Private Aufzeichnungen von Albert Ehrenstein, Victor Klemperer und Robert Adam. Mitgeteilt von Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal. Jahrbuch zur europäischen Moderne, Band 27, 2019, S. 131–164.

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Freitag, 19. Mai 1916

19/5 Burg Generalprobe. Oenone von Alfred Berger, akademisch epigonal-gymnasiastenhaft mit (verborgner) Perversität. Die Hohenfels nach 5 Jahren zum ersten Mal wieder,― die Stimme noch schön und jung.― „Sohn der Sonne“ von Gisela v. Berger (Nichte Alfreds; sprach sie, hatte das Buch durch B. s.z. schon gelesen); dilettantisch-hysterisch, langweilig, nicht ganz unbegabt. Schlug als Titel vor. „Aus einem Punkt.“ Lachten noch auf dem Heimweg, mit Salten und Specht.―

― Gegen Abend Dr. Robert Adam Pollak (Richter). Beklagt sich über sein Nichtvorwärtskommen. Drei (mehr) begabte Stücke, kein Verleger, kein Theater.― Über Kraus, Altenberg (die er vor Jahren kannte).―

Nm. war Annie meine Cousine [!] da, sich Raths erholen zu einem deutschen Aufsatz Mittelpunkte deutscher Dichtung Weimar etc.―