Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 25. Juli 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-07-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0727-1.
25/7 Traum, dass ich wieder Anatomie studiere; im Secirsaal (ohne Todte), Prof. Tandler, ich sage, die Gehörknöchelchen sind für das Gleichgewicht nötig, T. verspottet mich,― alles das sei jetzt anders, plötzlich lieg ich, er und noch wer auf einem grünen kleinen Plateau.―
― Nm. die Wahns.nov. Schluss gelesen und wenig gefeilt. An „Wiederkehr“.―
Hugo und Gerty. (Regen, wir bleiben also zu Hause ― es regnet fast immer.) Hugo erzählt mir von den Verhältnissen in Polen. Flauheit in Hinsicht auf Kriegsdauer und -Ende.― Lustig erzählt er von dem Verkauf seiner „Urgroßtante“ an einen Kriegslieferanten. Persönlich fascinirend wie meist, und wohl größtentheils durch das bedenkliche seines Wesens.―