Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 12. August 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-08-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0739-D.
12/8 Vm. ein Gespräch mit Prof. v. Landesberger. Der Urfehler der oesterr. Beamtenschaft und weitrer Kreise: Feigheit und Unaufrichtigkeit. Wenn man nichts thut ― hat man eben keine Verantwortung. Er selbst muss nach Berlin, um in einer finanz. Frage zwischen der deutschen und oesterr. Regierung zu vermitteln. Ich frage ihn: Was thäten Sie, wenn Sie z. B. Minister würden: Er: Vor allem die Leute wissen lassen, dass ich schon am nächsten Tag bereit bin, abzutreten. Das Kleben der Minister. Ihre Empfindung ― fertig zu sein, wenn sie abgehen ― Als Beispiel ein Mensch von Rang, wie der ehemalige Justizm. Klein.― (Flint in Bernhardi ― Auch L. glaubte, ich habe ihn nach Hartel gezeichnet,― den ich nie sprach.)
― Stanislau geräumt.― Schlimme Aspekten.―
Bei Stephi; Frl. Kerry und Mimi. Über schöne Bücher. Über Revisionen des Urtheils.―
Nm. „Wiederkehr“.―