Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 22. Dezember 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-12-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-07BD-8.
22/12 Dictirt Briefe.―
Rothschild holt sich meine Photographie. Musikerverhältnisse.―
Nm. in der franz. Stunde bei Schmutzers; mit Lili.―
Am Fldb.―
Nach dem Nachtm. mit O. bei der Hofr. Exc. Nostitz, Saltens, Oskar Fried, der Dirigent. Interessant, aber in Pose und Komödianterei ein wenig an Harden gemahnend. Erzählt von Mahler, den er geliebt hat, dessen Ehe;― im letzten Jahre erst hat er eigentlich Alma geliebt (die nun wieder einen schönen deutschen Offizier geheiratet hat ― womit M. selbst am meisten einverstanden wäre).― Wagner (sagt Fr.) war ein Unglück für die Entwicklung der deutschen Kunst ― durch den Einfluss auf die Schwächern. Ich bestreite es im besondern und allgemeinen. (Wer sich verwirren läßt, war dazu geboren!) ―