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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 17. Juni 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-086E-1.

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Chronik

Sonntag, 17. 6. 1917

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Raoul Auernheimer an Arthur Schnitzler, 17.6.1917

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

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Sonntag, 17. Juni 1917

17/6 Übern Hofbauer gegen’s Angerthal. Hr. Alfred Strasser, ein Sohn gefallen,― er ist fast zufrieden, dass ihm einer und eine Tochter blieb. Bescheiden werden die Menschen.―

Ein grüner Laufkäfer übern Weg;― dachte jenes ersten, der mir auffiel, als Buben, auf der DornbachHütteldorfer Straße. Als müßt es derselbe sein.

Nm. am Fldb.―

Mit O. Kaiserpromenade;― Louis Friedmann. Empört über den Tod ― wenigstens darüber, daß auch er sterben muß, und über allerlei andres. Sehr hofreiterisch. Politisch höchst pessimistisch, vor allem weil man uns das Geld wegnehmen wird. „Hochverrath“ in der Politik dens eigentlich nicht gibt.― Über das Herzleiden seiner Frau.― Frivoler, cynischer, platter Mensch, dabei immer noch Charme.