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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 17. Juli 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-07-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-088C-E.

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Chronik

Dienstag, 17. 7. 1917

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Traum vom 17. Juli 1917

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Dienstag, 17. Juli 1917

17/7 Früh morgen O. zu mir, aus einem Traum, verweint: Stephi erschien mir mit völliger Deutlichkeit. „Ich bin getrennt von dir durch Geld“ ― das hiess aber eigentlich „Liebe“ ― von ungeheuer fern, Millionen Meilen weit war sie hergekommen, saß am Fußende ihres Bettes. Dann träumt sie ein Gespräch mit mir, in dem ich ihr sage, daß St. seit Dez. meine Geliebte war ―; von U. habe sie sich zu mir geflüchtet ― aber sie habe nur alles mit sich geschehen lassen. „Du weißt, ich habe sie nur als Seele geliebt“ (sage ich im Traum) ― „als Individuum gehasst ―“

― Der Traum, sagt O., war viel lebendiger und wahrer als die Wirklichkeit.―

Heute vor sieben Jahren bezogen wir das Haus.

Besorgungen: Treffe Pepi Kfm.; der böse über Deutschland und die Zukunft spricht.

Panorama: China, Mandschurei.

Nm. an der Cas. Nov.―

Mit O. Lieder Brahms. (Lectionen bei der Rubini.)