Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 9. Oktober 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-10-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-08E0-E.
9/10 Vm. mit Heini Stadt, Besorgungen, Karolyi.―
O. träumte heut einen Grabstein von Stephi. Als Emblem darauf ― was zugleich aussah wie ein Flammensymbol; darüber eine Dornenkrone; auf dem Block eine steinerne Kröte.
Nm. Fldb. 3. Akt Schlußcorrectur.
Dr. Kurt Sonnenfeld, hatte mir während der letzten Monate allerlei z. Th. gedruckte leidliche Feuilletons; Gedichte, etliche an mich, und auf meine Werke bezüglich gesandt, brachte mir heut ein „Reigensonett“.― Von seinen Sommerpartien mit dem Vater.― Über den Graesler; erzählte von der Entstehung, ebenso von der Entstehung des Fliederb.; zeigte ihm etliches.― Er will alle drei Doctorate machen.―
Nach dem N. Hansi Schmidl und Vater (Oberlieutenant wie zuvor). Über die trüben Kriegs- und Friedensaussichten. Was steht noch alles bevor!
Las „Menschen im Kriege“ von Latzko; sehr erlebt und, ohne literar. Allüren, doch mit Qualitäten, Grauen über Grauen.―