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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 14. November 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-11-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0904-6.

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Chronik

Mittwoch, 14. 11. 1917

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Mittwoch, 14. November 1917

14/11 Probe.― Mit Forest über Brahm ― und Barnowsky;― mit Aslan über seine gestrige Vorlesung (Tod des Empedokles). Gute Stimmung beim „Künstlervölkchen“.― Dankte Schulbaur für seine tüchtige Regieführung. Der Oberst theilte ihm persönlich seine weitere Enthebung mit.―

Heini saß zum ersten Mal rasirt bei Tisch.―

Vor der Probe Richard Horn begegnet, der mir seine Entrüstung über Reik’s Buch (über mich) ausdrückte; und mir von seiner freundschaftlichen Beziehung zu Mahler erzählte.―

Nm. in alten Plänen geblättert.―

Ins Volkstheater. Loge mit O., Heini und Kolap.― Der erste Akt wirkte leidlich; der zweite sehr stark (ich kam sehr oft); der dritte beträchtlich schwächer. Die Scene Fldb. ― Graf blieb unverstanden. Edthofer charmant; nur fehlte das geistige. Thaller (Styx) die echteste Leistung. Kramer (Graf) sehr gut, und doch auch nicht ganz zureichend im 3. Akt. Der Schluss ohne die rechte groteske Laune gespielt.―

Bei uns Schmidls z. N., später Leo und Richard.