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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 20. November 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-11-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-090A-0.

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Chronik

Dienstag, 20. 11. 1917

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Dienstag, 20. November 1917

20/11 Besorgungen. Begegnung mit Jacob in der Stadt. Er kommt von der Musterung, wieder frei. Ich: Was fehlt Ihnen denn: Er: Nichts. Ich: Und da läßt man Sie immer wieder los? Er: Auch Thomas Mann ist gesund und dient nicht. Ich: Ja ― der muß seine Romane schreiben. Er: … Wofür rächen Sie sich eigentlich (durch diese Bosheit): Ich: Für das, was Sie sich über mein Stück denken.

Nm. die Abschrift der Cas. Nov. (für den Druck) durchzusehn begonnen.

Mit O. bei Dr. Rudi Kaufmann; wegen ihres nervösen Herzens. Nichts zu bedeuten. Dann noch besuchsweise bei Garda. Dr. Hans Breuer. Allerlei über Max von Rosenberg, was mir den „Verführer“ wieder nahe bringt.―

Mit O. Quartett Rosé.―

2 1/11 Dict. „Sohn“.― Briefe.

Nm. Cas. Nov.― (weitre Durchsicht).

Z. N. Hofr. Z., Friedell, Garda Kaufmann, Leo; nachher Rudi Kaufm.;― Arthur Kaufm. und Schwester. Über den Krieg (Ministerpräsident Clemenceau.― Piavekämpfe ― Wilson.― Keine Friedensaussichten. Gas und andre Gräuel.― „Würden Sie sich (meine Frage) einen Finger abschneiden lassen,― um 5000 unbekannte zu retten ―?“ Phantasielosigkeit und eingeborner Mangel an Altruismus.― Zufallseigenschaften u. s. w.) ― Kinospäße von Friedell. Er brachte mir sein Judasstück.―