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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 8. Dezember 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-12-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-091B-D.

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Chronik

Samstag, 8. 12. 1917

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Samstag, 8. Dezember 1917

8/12 Vm. Intendanz. Mit Sectionsrath Winter Fr. mit dem Dolch Striche ― mit Vorbehalt.― Vom „Fink“ aus auf Kritik, Judentum, Antisemitismus. Er hörte zu.― Dann Girardi begegnet ― wieder: ich solle ihm eine neue Roll schreiben.—

Nm. Arthur Wilheim und Gattin; Lothar; mir zur Schweiz zureden,― solle meine Absage zurücknehmen. „Ich bleibe so lang bis du mitfahrst“ … u. s. w.― Ich nannte meine Gegengründe ― worauf er: „Da kann man nichts machen.“ Mit uns auf meinem Zimmer Thee. Er war so Cajetan als möglich, sagte kostbare Dinge, z. B. daß er am liebsten Cardinal geworden wäre … Sein spanisches Buch. Ich frage ihn: Kannst du denn spanisch. Er. Nein. Ich: Ganz ähnlich wie französisch ― kannst du auch nicht:! (Siehe „Fink“!) Gab ihm Fink, und Graesler mit.―

Telegr. aus Berlin von Barnowsky; dort scheint (gestern) Fink durchgefallen zu sein.

Mit O. Oper, „Rosencavalier“. (Loge mit Julius.) ― Die Gutheil fabelhaft.―