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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 22. Dezember 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-12-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0929-D.

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Chronik

Samstag, 22. 12. 1917

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Samstag, 22. Dezember 1917

22/12 Besorgungen in der Stadt. Jacob zu Tisch; sehr umgänglich und aufgeschlossen, sich allerlei besonders über Hugo vom Herzen redend. Dieses seltsame Gemisch von Satanismus, Eifersucht, Unsicherheit, Herrschsucht, Streberei, Beiläufigkeit, Hast ― alles auf dem Boden seines Snobismus. Seine Besessenheit von Pannwitz.― ― Jacobs Idee eines Romans dieser Zeit. Über Huchs Großen Krieg, den er nun mit Fug bewundert (nachdem er ihn einst ungelesen als „Weiberschreiberei“ ablehnte) doch fehle darin die „Idee“, was ich leugne. Gestaltung ist Idee (im Kunstwerk). Die Idee im dreißigjährigen Krieg (ich dachte meines Einakterstoffes:) Kampf zwischen Pfarrer und Landsknecht ― zwischen Sinn (Geist) und Abenteuer ― zwischen Himmel und Hölle.―

Am „Nachklang“ ―

Z. N. Lili v. Landesberger.― Mit Heini Mendelssohn Quart. und Sommernachtstraum-Ouv.