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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 30. Dezember 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-12-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0931-3.

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Chronik

Sonntag, 30. 12. 1917

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Traumtagebuch

Traum vom 30. Dezember 1917

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 30. Dezember 1917

30/12 S. Traum;― ich mit O. (in irgend einem ziemlich kahlen Zimmer) zu Bett ― und besorge, daß durch das Schlüsselloch vom Nebenzimmer aus ― meine Eltern hereinsehen können ― O. in der gleichen Nacht träumt „eine ähnliche“ Beziehung zwischen uns;― ein scharlachrothes Band verbirgt mich;― Lili tritt herein ― und O. schämt sich. Tief zu deuten!―

Mit Heini Museum; ital. Bilder.― Dann mit ihm Concert, Philh., unter Mengelberg Mahlers Lied von der Erde.―

Nm. „Nachklang“.―

Abd. mit O. bei Spechts. Mengelberg, sein Freund Oyens und Frau. Die Holländer wirkten alle frisch und sympathisch. Die sehr junge Frau (Berlinerin) häßlich und klug, sprach allerlei über Bernhardi, wie mir überhaupt wieder einmal klar wurde, daß ich im Norden (und Osten) besser verstanden werde als im Süden (und Westen). In Frankreich und Italien hatte ich noch nie nennenswerthe Erfolge;― in Rußland zuerst (in gewissem Sinn vor Deutschland und Oesterreich) und nun, immer mehr, in Schweden, Daenemark, Holland.―