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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 1. Februar 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-02-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0952-E.

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Chronik

Freitag, 1. 2. 1918

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 1.2.1918

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

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Freitag, 1. Februar 1918

1/2 Vm. auf der Tram stellt sich mir Herr Bermann-Höllriegel vor.―

Generalprobe Burg „Geschwister“; dann Dombrowski ― Ehelegende (M. sprach mir schon gestern mit ausgesprochen schlechtem Gewissen davon) ― Das Summum an Talentlosigkeit und Dummheit.―

Nm. allerlei Pläne durchgesehn, alte Skizzen; wie „Abenteurer“, „Geschwister“ u. a.; den meisten ferner.―

Nm. Arthur Kaufmann; wir sprachen wieder über den „Josef“,― über „Historie“, und „Drama“.― Dr. Reik; erzählt von seinen milit. Erlebnissen in Montenegro. Vor kurzem ein Streifschuss aus dem Hinterhalt. Wohnt bei einer Nichte des Königs Nikita, einem verlausten alten Weib, in einem Gelass, mit ihr, Kindern, einer Kuh.― Zustände dort. Geiseln, Hinrichtungen.― Frauen. Unversöhnlichkeit, Blutrache. Jetzt ist R. im Kriegsarchiv; erzählt mir von der Clichéansicht der Leute dort über mich, die er zu bekämpfen sucht.

Mit Heini ein Mozart Konzert.―