Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 12. Februar 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-02-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-095D-3.
12/2 Traum: St.;― irgend ein Roman, sie macht mich darauf aufmerksam, daß eine Scene an ihr Schicksal erinnere (welche weiß ich nicht);― ich zweifle anfangs, seh es dann ein;― zufällig berühren sich unsre Hände, was mich beseligt. Das ganze spielt sich ab in der Wohnung meiner ― Großeltern Circusgasse.― So führen die Träume immer weiter zurück in die Vergangenheit.― Der zweite Traum glaub ich von St., seit ihrem Tod; der erste ungefähr, daß sie in einem Schaukelstuhl sitzt und mit jemandem (Paul Weingarten?) verlobt ist.―
In Hietzing bei Popper; er war, und ist noch recht krank. Glückwunsch zum 80. Geburtstag (21. Feber).― Später Frau Jerusalem. (Über Lothar-Cajetan;― über Agenten und Verleger;― über die Wilsonsche Verlogenheit ― Elsass Lothringen!)
Nm. Weiher ―