Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 20. Februar 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-02-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0965-9.
20/2 Vm. dictirt „Sohn“. Rudi Olden, vom Semmering; nach Frankfurt commandirt.― Wir sprachen nur belangloses, und von Politik. O. wollte ihn nicht sprechen ― einerseits um ihre Stimme zu schonen ― und dann weil sie ihm übel nimmt, daß er St. „vergessen“.
Nm. am „Nachklang“.―
Bei Dr. Geiringer, in der Reigensache.
Concert für die Kriegspathenschaft (Weingarten, Grümmer, Brandts-Buys (sympathisch) ― und O.). O. sang gut, ohne Befangenheit; ihr Erfolg war trotz dem nicht so stark, wie der der andern. Die Baronin Spitzmüller, im Künstlerzimmer, äußerte zu mir: „Widmen auch einmal einen Abend der Kunst …“
Z. N. Hansi Schmidl bei uns.