Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 28. April 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-04-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09A8-D.
28/4 S. Vm. Hütteldorf― Knödelhütte ― Sofienalpe (auf neuen Wegen) ― Hameau ― Dreimarkstein ― Salmannsdorf.―
Nm. Marg. Gelbard, nach schwerer Krankheit; sehr lustig wie gewöhnlich; O. spricht zu ihr von ihrer „Psychose“ aus Gesangsgründen.―
Zum Thee Vicki und Mimi. Die Eltern Z. ganz einverstanden;― sie sollen die Hochzeit nur auf die Zeit nach dem Krieg verschieben. Wir sprechen über die Philosophie Arthur Kfm.s; auch Vicki empfindet sie als genial. Arthur Kfm. kommt, bringt mir Simmels Büchlein über Kant und Goethe. Spricht über andre Einwohner seiner Pension, u. a. über einen Buddhisten. Ein echter fragt Mimi? „So echt, daß ich ihn im Verdacht habe, daß er eigentlich ein Jude ist!“ ―
Onkel Max, z. N.―