Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 2. Mai 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-05-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09AC-9.
2/5 Mit Julius und Helene auf dem Friedhof. Der 25. Todestag meines Vaters.
In der Nacht (nach Kopfweh, Pyramidon und Schweißbad) confuse Träume;― eine Geliebte Millenkovichs, die M. R. ähnlich sieht, und der ich den Hof mache ― das ganze spielt sich irgendwie in der Alserstraße, Krankenhausgegend ab;― ein Packet alter Briefe von Paul Goldmann trifft ein ― zum Beweis, daß er schon früher das richtige über den Krieg gedacht u. s. w.
Nm. am Nachklg.―
Leonie Guttmann zum Thee.
Hr. Ludwig Hirschfeld; fordert mich zur Mitarbeiterschaft an einer neuen Wochenschrift auf.―
Eintragungen.―
N. d. N. Agnes Ulmann, aus München zu Besuch, mit Hansi.
Las „Gefährtin“, ohne Vergnügen. Fand sie ein Gemisch aus Ibsen und Sonnenthal.