Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 17. Mai 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-05-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09BB-8.
17/5 Kritiken über „Hildebrand“.― Salten schreibt glänzend und geradezu vornehm. Man muß ihm immer wieder was abbitten (― um es beim nächsten Mal zu bereuen).
Dictirt, u. a. „Sohn“.―
Nm. am Weiher; immer in gleicher Mühe.
Frl. Lili Haas Marton, Schauspielerin, durch meine Cousine Gis. Marcus empfohlen, spricht mir aus Brodys „Lehrerin“ und „Faust“ vor, etwas ungar. Accent; nicht ohne Talent ―
Poldi Andrian;― einiges über Politik. Im Benehmen das sonderbare Gemisch von Befangenheit und Hochmut (beides mehr Maske als Wesen) das für die oesterr. Diplomaten so charakteristisch.―
Mit O. Beethoven Qu. Op. 18,4.―