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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 17. Juni 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09DA-5.

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Chronik

Montag, 17. 6. 1918

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Montag, 17. Juni 1918

17/6 Dict. Briefe etc.

Nm. Cas. Corr. Schluss.―

Gespräch mit O. beim Thee: Sie: „Ich fühle, daß du nicht mehr mit mir unter einem Dach leben willst.―“ Ich.― „Wir werden ja sehen, ob es unter diesen Umständen möglich.―“ Sie fasst das als „Drohung“ auf. Ich, sehr ruhig, wiederhole hundertmal gesagtes. Wenn ich das Abstractum ihrer Absicht eines von mir getrennten freien Lebens aber als äußerlich meine Frau ins concrete übersetze, wehrt sie sich, was ich nicht geltenlasse. Trotzdem verläuft die Unterhaltung fast ins versöhnliche.―

Ich zu „Nora“ (wegen Frau Edthofer-Erwin,― Genia im W. L.); während des 1. Actes im freien Gespräch mit Gustav und Rosenthal;― u. a. über Kerr.―

O. hat mit Helene Piekarski gen.;― wir reden im guten ein paar Worte.