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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 21. Juni 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-06-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09DE-1.

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Chronik

Freitag, 21. 6. 1918

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 21. Juni 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 21. Juni 1918

21/6 Traum: Ich will ein Billet für Börse oder Parlament lösen; ein Glashäuschen, der Beamte freundlich. Bitte, Herr Doctor, schon ausgestellt. Ich verwundert.― Er: Liegt jeden Freitag da, für acht Tage.― Ich gehe einen (offnen) Gang gegen unten, er mündet sackgassenartig in ein großes Zimmer, wo ein unwirscher kleiner Beamter, der mich belehrt, auf ein Puppentheater weisend, mitten in der Stube. Zwei Figuren sitzend, Maria Theresia, und ihr Gatte (oder Kaiser Josef?); ich muß mich an die Stelle Maria Theresiens setzen; es gelingt mir zu meiner Verwunderung; auf meine weitre Frage antwortet der Beamte; dieses Theater werde immer in die Loge geschafft (Parlament),― neulich habe man der Kaiserin M. Th. von unten aus Beifall geklatscht und sie habe sich verbeugt. (Deutungen … Tabakkarte ― Freitag;― mein Josef Plan (der immer kleiner wird!) ―)

Mit Kolap allerlei wegen meiner Autobiogr. für ― später besprochen.

Zu Tisch Schott, der der Stunde mit Gelbard beigewohnt hatte ―

Nm. am Nachklang.―

Mit Heini Schubert G moll Qu.―

Las Fontane „Unterm Birnbaum“.―