Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 8. Juli 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-07-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09EF-E.
8/7 Traum: Meine alte erste Arztenswohnung Burgring; ein zweibettiges Zimmer ― ich schlafe aber nie da;― untersuche das Bett; es ist hart;― ich bin dann in der andern, großen Burgringwohnung;― dann in einem Hotelzimmer; im Bett mit einem (schwarzgekleideten) jungen Mädchen, die um acht in die Schule gehen muß (jede erotische Betonung fehlte) („Nachklang“ ― Lolotte!).
Vm. dictirt „Sohn“.
Nm. am „Nachklang“.
Besuchte Dr. Billiter, Reithlegasse. Besichtigung seiner Holzfiguren etc.
Mit Heini Beethoven Quintett.―
Äußerlich besseres Verhältnis zu Hause. Innerlich will es sich meinerseits nicht recht herstellen;― auch ihrerseits kaum viel mehr.