Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 12. Juli 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-07-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-09F3-8.
12/7 Dict. „Sohn“.―
Nm. am „Nachklang“.―
Spazierg. mit O. Michaelerberg; sie fragt nach meinen Arbeiten; ich erzähle vom „Sohn“ (der vorläufig eine Materialiensammlung ist, völlig unmöglich in Form und Stil); und einiges vom Weiher.― Unsre Beziehung sozusagen gut;― besonders im Gespräch und Zusammensein;― in der Tiefe hat sich eigentlich nichts geändert;― und ich glaube nicht ― kann nicht mehr an die Dauer dieses bessern Zustands glauben. Es ist mir bitter weh, während ich diese Worte niederschreibe.―
Mit Heini Tschaikowski Trio.―
Lese Schiller ― Lotte (und Caroline). Bülowsche Novellensammlung 2. Band. Houssaye, Louis XVI. ― u. a.― Ebner Eschenbach, 2 Bände, die mich sehr enttäuscht haben.― Seit ein paar Tagen Rosegger (von dem ich so gut wie nichts kannte), „Allerhand Leute“.