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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 11. August 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-08-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A11-6.

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Chronik

Sonntag, 11. 8. 1918

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 11. August 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 11. August 1918

11/8 S.― Mit Kolap und Bruder (Pötzleinsdorf―) Dreimarkstein ― SofienalpeHütteldorf.

Traum: Hole im Büro des Burgtheaters (als Autor?) meinen Gehalt von 20 (?) Kronen;― Horsetzky, mit zwei andern an einem Tisch, ruft mich herein: es werden Filialen des Burgtheaters in den Bezirken gegründet, ich solle die in der Leopoldstadt leiten, wobei ich die antisemitische Spitze fühle.

Gestern ein Traum, daß eine deutsche Prinzessin (warum?) sich mit mir zu unterreden wünscht,― sie ist sehr einfach gekleidet (sieht wie ich erst beim Erwachen weiß aus wie M. R.),― ich begleite sie auf einer Reise,― irgend eine Dorflandschaft,― ein natürliches Bedürfnis ruft mich ab ― der Ort, den ich, in einem Bauernhof, rasch aufschließe ist occupirt durch Lili v. L., die freundlich lächelt.―

― Nm. am „Nachklang“.― Sehr müd.―