Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 15. August 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-08-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A15-2.
15/8 Feiertag.― Um 5 erwacht, in namenloser Erbitterung; niemals noch so schlimm. Statt „Weiher“ auf dem Weg Salmannsdorf ― Hameau ― Sofienalpe ― Knödelhütte ― Hütteldorf ― Briefe entworfen. Unleidlicher Gedanke, daß irgend ein Censurliterat meine ― und jedenfalls ihre Briefe liest.
Nm. mit Kopfschmerzen über dem Brief ―
Z. N. Gustav. Gespräch ― über Dienstbotenmisere (wovon ich nun auch ein Lied zu singen weiß), Preis-irrsinn,― Nahrungsschwierigkeiten. Knappe, der uns z. Th. versorgt, kam später, holte Geld, wirkte als Episodenfigur.