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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 22. September 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-09-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A3B-8.

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Chronik

Sonntag, 22. 9. 1918

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A221

Datumsangabe auf Blatt von Zug der Schatten

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Sonntag, 22. September 1918

22/9 S.― Tel. von Franckenstein München, er kann mein „reizendes Lustspiel nicht geben, da lebhafter Anstoß in manchen Kreisen zu befürchten“.― Das fängt ja diesmal gut an. Ich hätte ihnen wohl einen tugendhaften Casanova liefern sollen!―

Mit Lili spazieren Kahlenberg. Vor der Heimkehr frage ich sie ― ob sie die ganze Tour (wir hatten sie ganz zu Fuß gemacht) gleich nochmals machen möchte;― und zu welchem Preis. Für Chocolade ―? Nein.― Für den Frieden …? Ja. Und, setzt sie aus eignem noch hinzu, dafür, daß ich immer ein Kind bleiben dürfte …; und dafür, daß Heini nicht mehr in den Krieg müßte und Vicki auch nicht.

Nm. Nachkl. 3. Cap.― Gut.―

Arthur Kfm.; erzählt von seinen Bemühungen wegen Kiew; Besuch bei der Fürstin Thurn Taxis.―

Rich. Specht; war bei Andrian;― möchte in die Intendanz.