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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 19. Oktober 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-10-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A56-9.

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Chronik

Samstag, 19. 10. 1918

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Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
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Samstag, 19. Oktober 1918

19/10 Vm. bei Gisa und Hajek. Schwarzseherisches.―

Bei Faesi im Bristol, der noch liegt. Politisches.

Bei Julius. Karl aus dem Feld ein paar Tage hier.― Voraussichten, Möglichkeiten von Unruhen in Wien. Julius räth, einzelnes in Sicherheit zu bringen. Welche Zeit!―

Poldi Andrian bat mich teleph. „ein für alle Mal“ in seine Loge zu den Generalproben. Lehne ab; ob er von meinem Brief an Bahr nichts wisse,― er behauptet (fälschlich) nein.― R. Strauss (tel. Specht) hat von der Intendanz den Wink bekommen ― keinen Juden zu engagiren!―

Kinder, mit Ruthen, am Türkenschanzpark, im Takt schlagend: „Noch ein Jud ― noch ein Jud.“ (Naema B.-H.)―

Zum Thee Schott.―

Mit Heini Beethoven Erste ―