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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 13. November 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-11-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A6F-E.

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Chronik

Mittwoch, 13. 11. 1918

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Traumtagebuch

Traum vom 13. November 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Mittwoch, 13. November 1918

13/11 Traum: Hinter der Scene Medardus ― lang nicht gewesen,― ohne Probe ― eine Aenderung ― decorativ ― die Hinterbühne leer, wie ausgeräumt;― die eigentliche Decoration ein länglicher großer prächtig rother Raum; an einem Tisch zwei Paare, barock ― irgendwie spielen die Schwestern hinein;― eine der Damen ist die Hofteufel (Nerina im Med.!―) ― ich denke mir sie ist alt geworden (heute weiß ich, die Traumfigur sah der Wittwe Alex. v. Weilens ähnlich) ― ich bin nun im Parquet, weit rückwärts, ein Diener (sieht genau so aus wie ein mir bekannter Volksth. Diener) bittet sich ruhig zu entfernen; ich weiß es ist ein Probealarm; einige Panik an den Ausgängen; ich bin nun draußen, eine Art Park, vor einem (unsichtbaren) Festspielhaus (etwa), sitze neben einer alten Dame, wie Fr. Wilbrandt;― auf der Bank zwischen uns ein gerahmter Stich; ich wills mit der Lupe ansehen, sie schiebt mir (wir kennen uns nicht) das Bild hin; es war eine Art Portrait; nun vier tanzende Bauern mit Thiergesichtern, Verse darunter.―

Vm. dict. Autob.―

Nm. Tgb. 91.― Weiher.―

Mit Heini Haydn Symph. milit.