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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 30. November 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-11-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A80-8.

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Chronik

Samstag, 30. 11. 1918

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Raoul Auernheimer an Arthur Schnitzler, 30.11.1918

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

Weiteres

Samstag, 30. November 1918

30/11 Besorgungen.― Bernhardi Probe (die Scene zwischen Bernau und Onno ― in der überheizten Kanzlei; B.s Frau soufflirte).― Sah die Anfangscenen einer Generalprobe („Valentins Ehe“) ―

Zu Julius. Corrigirte einiges an einem Protest der Aerzte (und andrer) gegen Kaup, den Staatssecretair, der den Eid der Juden nicht annehmen wollte.― Allerlei politisches. Graun über Grauen, Ekel über Ekel.―

Nm. vertrödelt wie so oft.― Felix Speidel kam, brachte ein Mscrpt.; erzählt wie seine Tochter, das schöne blonde Elschen ihm heute Mittag, heimkommend von ihrer Medizin, um den Hals fällt: sie hat heute das erste Mal einen Uterusvorfall untersucht ―; und wie die Mutter zu weinen anfängt. (Keine Spur von Hysterie bei Elschen ― echt!)

N. d. N. bei Schmutzer’s. Billard.